Archiv der Kategorie: Katzenbücher

Fehlt noch ein Ostergeschenk für Katzenfreunde?

Dann habe ich diesen Tipp: Das neue Katzen-Memo aus dem Berliner be.bra verlag, das, wie ich gerade höre, seit heute im Buchhandel zum Preis von € 9,95 erhältlich ist und aus 36 Katzenmotiven (also 72 Memo-Tafeln besteht. So sieht es von außen aus:

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Und hier sind einige der Motive:

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»Von Katzen und Frauen«: Die Buchpräsentation

Am vergangenen Mittwoch war es endlich soweit: In Zusammenarbeit mit dem Insel Verlag konnte in der Galerie Contemporary Art Berlin die Anthologie Von Katzen und Frauen (173 Seiten, € 8,-) vorgestellt werden. Die Schauspielerin Natalia Wörner las aus sechs von insgesamt 25 Texten:

Natalia Wörner. Fotografie: Thomas Schöttler

Natalia Wörner. Fotografie: Thomas Schöttler

Anschließend wurde fleißig signiert und gefeiert:

Herausgeber Detlef Bluhm und Natalia Wörner. Fotografie: Thomas Schöttler

Herausgeber Detlef Bluhm und Natalia Wörner. Fotografie: Thomas Schöttler

Und so sieht das schöne Insel-Taschenbuch mit Texten von Marlen Haushofer, Hilde Domin, Doris Lessing, Angelika Schrobsdorf, Colette, Patricia Highsmith, Joyce Carol Oates, Virginia Woolf, Christa Wolf, Christa Reinig, Katja Lange-Müller u.v.a. aus, das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist:

Katzen+Frauen

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Katzen Memo Spiel

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Ein dienlicher Hinweis für gedächtnisschwache und spielfreudige Katzenfreunde: In vier Wochen erscheint ein Katzen-Memo-Spiel mit 36 wunderschönen Katzenmotiven (also mit 72 Spielkarten) im Berliner be.bra Verlag. Das Gedächtnistraining der feliden Art ist ab dem 3. April für € 9,95 im Buchhandel erhältlich.

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Weihnachtskatzen

Ja, bald ist es wieder so weit. Noch drei Monate, dann steht Weihnachten kurz vor der Tür. Deshalb soll heute schon auf ein Buch mit weihnachtlichen Katzengeschichten von Barbara Bronnen, Eva Demski, Hans-Ulrich Treichel u.a. hingewiesen werden. Nun darf hier nicht verschwiegen werden, dass dieser Hinweis auch in eigener Sache erfolgt, denn ich habe ebenfalls eine längere Geschichte zu dem schönen Band beigesteuert. Darin wird erzählt, wie im 15. Jahrhundert die Sitte des sich Beschenkens durch eine Klosterkatze in die Welt kam. Aber mehr wird jetzt nicht verraten. Weihnachtskatzen wurde von Gesine Dammel herausgegeben, ist soeben vom Insel Verlag an den Buchhandel ausgeliefert worden (Taschenbuch, 162 Seiten),  kostet acht Euro und gehört auf den Wunschzettel jedes literarischen Katzenfreundes und ebensolcher Freundinnen. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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Mensch und Tier

Das Magazin Philosophie beschäftigt sich in seiner jüngsten Ausgabe schwerpunktmäßig mit dem Verhältnis des Menschen zum Tier. Ein hochinteressanter Artikel beschreibt neue Erkenntnisse aus der Evolutionsbiologie und deren Auswirkungen auf diese Fragestellung, die schon mehrere Tausend Jahre diskutiert wird. In weiteren Artikeln wird man im Schnellauf durch historische Antworten auf diese Frage geführt, spielt der Herdentrieb des Menschen eine Rolle und wird der Frage nachgegangen, ob der Mensch beim Sex zum Tier wird. In einem Interview provoziert der Verhaltensforscher Frans de Waal mit der Behauptung, die Moral sei keine menschliche Errungenschaft sondern ein tierisches Erbe. Die anthropozentrische Vorstellung, Menschen und Tiere unterscheiden sich grundsätzlich in vielen Punkten, also der Sprachfähigkeit, der Werkzeugherstellung usw. werden in einem weiteren Artikel überzeugend dekonstruiert. Ein niveuavolles Heft und jedem zu empfehlen, der sich mit dieser Frage beschäftigt.

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Gerald Sammet: »Der unsinkbare Kater – Neun Katzenleben«

Da hier immer wieder Bücher über Katzen besprochen werden, sind die Leser dieses Blogs manchmal in der komfortablen Situation, sich über Bücher informieren zu können, die noch nicht erschienen sind. Denn wir erhalten hin und wieder Vorab-Exemplare, Leseproben, Manuskriptausdrucke o.ä. Hier werden allerdings nur bestimmte Katzenbücher besprochen, insbesondere solche, die sich wie Katzen selbst als eigensinnige Individuen wohltuend von der Masse abheben. Und unter diesen wenigen sticht diese Neuerscheinung noch einmal erkennbar hervor:

Neun Katzenleben hat der profunde Autor für diesen Band ausgewählt, neun besondere Felidographien, die Gerald Sammet so kenntnisreich und detailliert, so anschaulich und mit leichter Hand auch noch so elegant aufgeschrieben hat, dass man sich bereits nach Lektüre der ersten beiden Geschichten über die Schiffskater Oscar und Trim (mehr gibt die Leseprobe leider nicht her) gezwungen sieht, in hymnische Empfehlung auszubrechen. Es wird hier die starke Vermutung vertreten, dass Der unsinkbare Kater auf dem vordersten Platz der schönsten Katzenbücher des Jahres 2012 landen könnte. Deshalb stürmt Eure Buchhandlungen und bestellt den Band vor. Er erscheint im August im Berliner Transit-Verlag für € 16,80.

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Katzen-Model für das Hörbuch »Die schwarze Tatze II – Unheimliche Katzengeschichten« gesucht!

Detlef Bluhm gibt (mit Christiane Gass) in diesem Jahr wieder ein Hörbuch ungemein spannender Katzengeschichten heraus. Nach dem im vergangenen Jahr erschienenen Hörbuch »Die schwarze Tatze I – Mörderische Katzengeschichten« erscheint bei Argon im Oktober 2012 »Die schwarze Tatze II – Unheimliche Katzengeschichten«, mit Texten von Dorothy L. Sayers, James Joyce, Ruth Rendell, Joyce Carol Oates, H.P. Lovecraft, Theodor Storm und Saki (Hector Hugh Monroe).

Doch diesmal hat der Verlag für das Cover des Hörbuchs kein geeignetes Katzenfoto gefunden und deshalb einen Katzen-Model-Fotowettbewerb ausgeschrieben. Wenn deine Katze also unheimlich schön ist, mörderisch gut aussieht oder wahnsinnig erschreckend dreinblicken kann, mache ein schaurig schönes Bild von ihr und sende es an den Argon-Hörbuchverlag. Nähere Informationnen findet ihr hier: http://www.argon-verlag.de/2012/06/hoerbuch-katzen-casting/#more-14765

Viel Spaß beim Fotografieren und Gewinnen!

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Sonnenkätzchen

Auf die soeben erschienene Anthologie Sonnenkätzchen aus dem Piper-Verlag (240 Seiten, fest gebunden, € 7,-) wird hier nicht nur deshalb hingewiesen, weil Detlef Bluhm darin erstmals einen literarischen Text über Katzen veröffentlicht hat (Kater Tiger, Detective wider Willen), sondern weil es sehr viele spannende und unterhaltsame Erzählungen über Katzen beinhaltet und eine ideale Urlaubslektüre für alle Freunde der Feliden ist. Viel Spaß beim Lesen!

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Ein Essay über die Katze

Der Übersetzer und Publizist Joachim Kalkar hat in diesem sehr schön gestalteten Buch (halbleinen!) acht Essays veröffentlicht, eines davon über Katzen. Sein Text über die Katze ist so vielschichtig, überraschend und spannend, dass sich das Buch allein deshalb lohnt. Wunderbar ist auch die darin wiedergegebene vollständige Übersetzung des »Jubilate Agno« von Christopher Smart (1722-1771), einem der schönsten (und längsten) Gedichte, das je über die Katze geschrieben worden ist. Ein Buch für alle, die Lust auf einen gedankenreichen Spaziergang im Kopf verspüren.

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Sibylle Leifer (*1943) und »Das Paradies der Katzen« von Èmile Zola

Kürzlich konnte dieser Farbholzschnitt von Sibylle Leifer für das Archiv von Kater Paul erworben werden:

Sibylle Leifer, Artemisia, Farbholzschnitt, Handabzug, aus dem Zyklus: Leonard's Bilderbogen, 2003

Dabei fiel mir ein, dass ein wunderschönes, von Sibylle Leifer herausragend illustriertes Buch mit dem Text Das Paradies der Katzen von Émile Zola, 2006 im Wolbern-Verlag erschienen ist:

Der Text von Zola erzählt die Geschichte eines verzärtelten und verwöhnten Angora-Katers, der sich in der behaglichen Wohnung seines Menschen nach der Freiheit auf der Strasse sehnt. Als er dann aber die Gelegenheit zum ausbüchsen bekommt und den Überlebenskampf der Straßenkatzen erlebt, flüchtet er schnell wieder in sein warmes Heim, in sein Paradies der Katzen, wie Zola ironisch bemerkt. Es ist eine sehr nachdenklich stimmende Geschichte, die Sibylle Leifer außergewöhnlich schön und eigensinnig illustriert hat.

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