Cat_Calendar (2) vom 3. Februar 2013: Henning Mankell zum 65. Geburtstag

Henning Mankell, 2011, Foto: David Shankbone, licendes under Creative Commons Attribution 3.0 Unportet license.

Henning Mankell, 2011, Foto: David Shankbone, licensed under Creative Commons Attribution 3.0 Unportet license.

Henning Mankell gehört natürlich nicht allein in dieses felide Kalenderblatt, weil er heute seinen 65. Geburtstag begeht, es wird vielmehr anlässlich seines runden Geburtstages daran erinnert, dass Henning Mankell seit Jahrzehnten ein bekennender Katzenfreund ist. Ja, ohne Katzen ist sein Dasein als Schriftsteller kaum denkbar, wie er einmal den Leserinnen (und Lesern) der Brigitte mitgeteilt hat: »Solange ich zurückdenken kann, haben Katzen auf meinem Arbeitstisch gelegen. Natürlich war schon eine Katze da, als ich vor fast dreißig Jahren meinen ersten Roman schrieb. Damals lag die Katze neben einer unförmigen Schreibmaschine ausgestreckt, einer grünen Halda, bei der ein paar Typen zerkratzt waren und hinterher von Hand eingefügt werden mussten. Diese Katze pflegte sich an meinem Manuskriptpapier die Krallen zu wetzen. Wir führten einen Dauerstreit darüber, wie angebracht oder unangebracht es war, sich an meinen Papieren die Krallen zu wetzen. Doch das Buch erschien, obwohl das Manuskript voller Kratzspuren war. Meine Katzen haben regelmäßig alle Auseinandersetzungen darüber, wo man Krallen wetzen darf oder nicht, für sich entschieden. Dann kam allmählich der erste Computer ins Haus, und die Katzen konnten mit ihren weichen Tatzen und Körpern seltsame Nachrichten an mich schreiben, wenn ich für einen Moment das Arbeitszimmer verließ und sie die Gelegenheit wahrnahmen, über die Tastatur zu tapsen. Einmal hielt ein längeres Telefongespräch mich eine halbe Stunde lang vom Schreibtisch fern. Die Katze, die damals auf dem Tisch lag, hatte sich auf der Tastatur geräkelt und mit ihrem Rücken zahlreiche unbegreifliche Seiten geschrieben.« (http://www.brigitte.de/kultur/buecher/tier-mankell-160695)

Nicht viele Leser der Kriminalromane von Mankell wissen, dass er auch Kinderbücher geschrieben hat. Und hier ist vor allem eines zu nennen: Ein Kater schwarz wie die Nacht. Das Kinderbuch erzählt von dem sechsjährigen Lukas, der zu seinem Geburtstag einen schwarzen Kater mit weißer Schwanzspitze geschenkt bekommt und ihn Munkel nennt. Er versteht sich prächtig mit ihm, aber eines Tages ist Munkel plötzlich verschwunden …

Henning Mankel selbst hat über sein Kinderbuch gesagt: »Vielleicht ist dieses Buch sogar mein bedeutendster Roman.«

Wie dem auch sei: Ganz herzlichen Glückwunsch!

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