Milliardär krepiert nach einem Katzen-Eintopf

In China heißt es, die Bewohner der bevölkerungsreichsten Provinz des Landes, Guangdong (Kanton), essen alles, was vier Beine hat bis auf Tische und Stühle und alles was fliegt außer Flugzeugen sowie alles was schwimmt, außer U-Booten. Etwa 10.000 Katzen werden nach einer Schätzung der Chengdu Business Daily pro Tag dort gegessen. Vor allem in der Provinzhauptstadt Guangzhou ist der Verzehr von Katzen trotz vieler nationaler und internationaler Proteste noch an der Tagesordnung, was deren Bewohner in China höchst unbeliebt macht, da Hunde und Katzen als Haustiere in China immer mehr geschätzt werden.

Heute nun berichtet die Weltpresse, dass der chinesische Milliardär Long Liyuan Ende Dezember vergangenen Jahres nach dem Genuss eines Katzen-Eintopfs, einer kantonesischen Delikatesse (!), verstorben sei. Dies hat sich in der kantonesischen Stadt Yangchun ereignet, wo der 49-Jährige mit Geschäftsfreunden in dem Restaurant Bajia Hot Pot City zum Essen verabredet war. Die beiden anderen Gäste nahmen nur wenig von der Speise, weil sie bitter geschmeckt habe. Allein Long Liyuan soll kräftig zugelangt haben, was ihm zum Verhängnis wurde. Alle drei klagten nach dem Essen über Übelkeit und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert wo der Milliardär kurz darauf verstarb. Die Polizei ging zunächst von einer Lebensmittelvergiftung aus. Erst als die Familie von Long Liyuan eine Belohnung von umgerechnet 12.300 Euro zur Aufklärung des Falles ausgeschrieben hatte, begann eine nähere Untersuchung. Dabei kam heraus, dass dem Essen das giftige Kraut Gelsemium elegans, das zu den Enzianartigen zählt, beigemischt war.

Das giftige Kraut Gelsemium

Die Polizei nahm daraufhin einen der drei Gäste, den Vizedirektor der örtlichen Landwirtschaftsbehörde Huang Guang, fest. Er soll von Long Liyuan etwa 430.000 Euro erhalten haben, um damit andere Behördenvertreter zu bestechen. Dabei ging es um die Verlängerung eines lukrativen Pachtvertrages. Huang Guang hat jedoch das Geld verspielt und soll den Milliardär ermordet haben, um die Geldunterschlagung zu vertuschen.

Wie dem auch gewesen sein mag, Long Liyuan ist keine Träne nachzuweinen. Es ist vielmehr zu hoffen, dass den Kantonesen der Appetit auf Katzenfleisch nun gründlich verdorben ist.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Katzenklo

3 Antworten zu “Milliardär krepiert nach einem Katzen-Eintopf

  1. katzenpfötchen

    Wer Katzen und Hunde „frisst“, soll auch dran ersticken, Mit diesen Verbrechern gegen die Tierliebhaberei habe ich kein Mitleid. Meine Zweei Katzen sind Familienmitgleider und stehen deshalb unter Artenschutz ::-)

  2. Katzenfreund

    gut so. Möge allen Hunde-und Katzenfressern ein dicker Brocken im Hals steckenbleiben.

  3. Pingback: Darf man Katzen essen? | Kater Paul

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