Die Katze und die Heilige Familie

Da jetzt saisonbedingt so gut wie nur noch über Weihnachten gesprochen wird, möchte ich auch einen kleinen Beitrag dazu leisten. Dieses Bild von Peter Paul Rubens zeigt die Szene, in der einer Maria aus Nazareth durch den Engel Gabriel die Geburt eines Sohnes angekündigt wird, »der Sohn des Höchsten genannt werden wird. Und Gott der Herr  wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewgkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein.« (Lukas 1, 32-33) Schließlich wird der erstaunten Jungfrau auf ihre Nachfrage noch erklärt, dass der Heilige Geist sie schwängern wird. Wir reden hier also über keine Petitesse, das unterstreicht auch der dramatische Bildaufbau.

Allein die Katze bleibt von dem himmlischen Ballett und der Wucht dieser Botschaft unbeeindruckt. Sie hält sie Augen geschlosssen und läßt sich neben dem Nähkorb in ihrem wohlverdienten Schlaf nicht stören – was, wie ich finde, sehr für Peter Paul Rubens spricht.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter KunstKatzen

Eine Antwort zu “Die Katze und die Heilige Familie

  1. Jede Katze ein Wunder!

    Meine heißgeliebten Kazen.
    Ich liebe sie, die Schmusetiere.
    Ihr Eigensinn begeistert mich.
    Seit meiner Kindheit sind sie meine Weggefährten.
    Sie würden mir fehlen.
    Ob sie nun schlafen, schnurren, miauen.
    Sie sprechen ihre Sprache.
    Sie folgen mir auf meiner Fährte.
    Schmeicheln um meinen Beine und schlafen auf meinem Schoß.
    Und habe ich Schmerzen wärmen sie mich.
    Schon als Kind wurde mir der Titel: Katzenmutter verliehen.

    Zäzilia Mayr

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