Ein zauberhaftes Katzenbuch

Christoph Peters hat 2009 (nach vielen Büchern für Erwachsene) sein erstes Kinderbuch veröffentlicht, auf das mich seine Frau vor kurzem auf Facebook aufmerksam gemacht hat: Minga verzaubert die Welt. »Große Menschen haben einen langweiligen Geschmack, was Geschichten betrifft«, heiß es darin programmatisch und das für kleine Menschen geschriebene und gezeichnete Buch tritt den Beweis an, dass es verrückte, phantastische und wunderschöne Geschichten gibt.

Minga, Zeichnung von Matthias Beckmann

Es handelt von der Siamkatze Minga und dem Mädchen Charlie. Eines Abends entdeckt Minga, wie man den Kühlschrank öffnen kann (ein sehr beliebter Sport bei uns Katzen), und klaut sich ein Würstchen, das sich als Zauberwürstchen entpuppt. Mit weitreichenden Folgen. »Charlie stand auf, pfiff durch die Zähne, und Minga sprang mit einem großen Satz ins Bett. Doch statt sich schnurrend auf der Decke zu räkeln, sagte sie klar und deutlich: ›Du brauchst nicht zu pfeifen, Charlie, ich verstehe jetzt nämlich die Menschensprache.‹ Charlie wusste längst, dass auf der Welt die sonderbarsten Dinge passieren, warum also sollte eine schlaue Katze wie Minga nicht sprechen lernen?« Allein diese Sätze sind Grund genug, dieses Buch ohne Einschränkung weiter zu empfehlen.

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