Archiv der Kategorie: Curiositäten

Die 30 erfolgreichsten Katzenvideos auf YouTube | Teil 3

Hier zeige ich Euch in drei Teilen die 30 erfolgreichsten, also am meisten angeschauten Katzen-Videos auf YouTube in aufsteigender Folge. Heute die Plätze 10-1.

10: 36.515.986 Klicks, laut YouTube am 30. Januar 2008 hochgeladen:

9: 39.668.106 Klicks, laut YouTube am 7. September 2008 hochgeladen:

8: 41.790.347.106 Klicks, laut YouTube am 4. März 2008 hochgeladen:

7: 44.289.455 Klicks, laut YouTube am 24. Juli 2008 hochgeladen:

6: 51.531.530 Klicks, laut YouTube am 26. Mai 2011 hochgeladen:

5: 53.283.927 Klicks, laut YouTube am 26. Mai 2011 hochgeladen:

4: 69.643.718 Klicks, laut YouTube am 13. Oktober 2009 hochgeladen:

3: 74.784.038 Klicks, laut YouTube am 5. September 2007 hochgeladen:

2: 83.807.666 Klicks, laut YouTube am 6. Oktober 2006 hochgeladen:

1: 96.902.671 Klicks, laut YouTube am 5. April 2011 hochgeladen:

Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass diese Videos nicht unbedingt meinem persönlichen Geschmack entsprechen!

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Die 30 erfolgreichsten Katzenvideos auf YouTube | Teil 2

Hier zeige ich Euch in drei Teilen die 30 erfolgreichsten, also am meisten angeschauten Katzen-Videos auf YouTube in aufsteigender Folge. Heute die Plätze 20-11.

20: 22.977.137 Klicks, laut YouTube am 20. April 2007 hochgeladen:

19: 24.303.337 Klicks, laut YouTube am 19. August 2008 hochgeladen:

18: 24.745.176 Klicks, laut YouTube am 28. Januar 2007 hochgeladen:

17: 25.860.109 Klicks, laut YouTube am 14. Mai 2005 hochgeladen:

16: 26.596.760 Klicks, laut YouTube am 10. Juni 2008 hochgeladen:

16: 29.628.768 Klicks, laut YouTube am 16. Dezember 2011 hochgeladen:

14: 30.827.077 Klicks, laut YouTube am 7. Juni 2007 hochgeladen:

13: 31.386.578 Klicks, laut YouTube am 8. August 2008 hochgeladen:

12: 34.595.444 Klicks, laut YouTube am 9. Mai 2007 hochgeladen:

11: 35.307.291 Klicks, laut YouTube am 18. November 2007 hochgeladen:

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Die 30 erfolgreichsten Katzenvideos auf YouTube | Teil 1

Hier zeige ich Euch in drei Teilen die 30 erfolgreichsten, also am meisten angeschauten Katzen-Videos auf YouTube in aufsteigender Folge. Heute die Plätze 30-21.

30: 13.595.661 Klicks, laut YouTube am 7. August 2006 hochgeladen:

29: 16.367.071 Klicks, laut YouTube am 16. August 2006 hochgeladen:

28: 16.913.490 Klicks, laut YouTube am 11. Januar 2009 hochgeladen:

27: 17.327.371 Klicks, laut YouTube am 8. November 2010 hochgeladen:

26: 17.504.483 Klicks, laut YouTube am 1. September 2008 hochgeladen:

25: 18.873.347 Klicks, laut YouTube am 24. Februar 2007 hochgeladen:

24: 19.721.876 Klicks, laut YouTube am 18. Juni 2007 hochgeladen:

23: 21.556.480 Klicks, laut YouTube am 22. März 2010 hochgeladen:

22: 22.219.523 Klicks, laut YouTube am 1. Oktober 2008 hochgeladen:

21: 22.869.278 Klicks, laut YouTube am 16. Februar 2008 hochgeladen:

 

Ich möchte hier noch anmerken, dass diese Videos nicht unbedingt meinem persönlichen Geschmack entsprechen.

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Die lauteste Katze

Kater Paul Hauspostille, die Geliebte Katze, berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe über den lautesten Schnurrer der Welt. Der Londoner Kater Merlin schnurrt angeblich im Lautstärkebereich bis zu 100 Dezibel und wäre damit wirklich ziemlich laut. Auf einem Foto sieht man den Kater und ein iPhone, das ihm an den Hals gedrückt wird und tatsächlich 100 Dezibel anzeigt – wenn es sich nicht um eine Fotomantage handelt. (Man ist doch immer ein wenig skeptisch solchen Meldungen gegenüber.) Aber das ist ja heuzutage einfach nachzuahmen. Haltet doch mal Euren lauten Schnurrern ein entsprechendes Meßgerät an den Hals und meldet hier als Kommentar, welcher Wert dabei erreicht wird. Vielleicht finden wir ja in Deutschland einen Kater, der noch lauter schnurrt. Ich bin gespannt …

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Katzen auf Plattenhüllen

Hier ein wahnsinnig schöner Blogeintrag zum Thema Katzen auf Plattenhüllen:

http://blog.stuttgarter-zeitung.de/katzencontent/2012/12/17/katzen-auf-plattenhullen-meawsome/

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Das Herz von Thomas Hardy

Der englische Schriftsteller Tomas Hardy (1840-1928), dessen Romane überwiegend in seiner Heimat Wessex angesiedelt und von einem düsteren Schicksalsglauben durchdrungen sind, war ein großer Katzenfreund. Eine Fotografie, die im Dorset County Museum zu sehen ist, präsentiert den hochbetagten Autor stolz mit seinem Kater Cobby auf dem Schoß. Mit diesem Tier hat es seine besondere Bewandtnis.

© Copyright Dorset County Museum. Entnommen aus: Detlef Bluhm, Das grosse KatzenLexikon, Schöffling & Co., 2007

Nachdem Thomas Hardy am 11. Januar 1928 in Dorchester (Dorset) gestorben war, entbrannte ein Streit darüber, wo er begraben werden solle. Die Öffentlichkeit war der Meinung, er müsse in der Westminster Abbey in der Poet’s Corner seine letzte Ruhe finden. Die Familie des Dichters wollte jedoch seinen letzten Willen umsetzen. Thomas Hardy hatte nämlich verfügt, dass er auf dem heimatlichen Friedhof in Stinsford beizusetzen sei. Man entschied deshalb weise, dass Hardys Asche in die Westminster Abbey gebracht werden, sein Herz jedoch auf dem Kirchhof von St Michael’s in Stinsford bleiben sollte. Als aber nach der Entnahme das Herz des Dichters unbeobachtet auf einem Tisch lag, schnappte es sich Kater Cobby und ließ es sich schmecken. Es heißt, dass der Bestatter daraufhin den Kater tötete und in das Grabgefäß legte. Diese makabere Geschichte ist zwar durch mehrere Quellen glaubhaft belegt, ein Hinweis darauf findet sich jedoch aus verständlichen Gründen nicht auf dem Grab des Dichters.

© Copyright Peter Trimming and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Auf diesem Video ist die Prozession zu sehen, in der das Herz von Thomas Hardy (oder sein Kater) zu Grabe getragen wird:

http://bit.ly/Oil1mU

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Franz Kafka und eine namenlose Katze

Franz Kafka hat Katzen, wie er in einem Brief an Felix Weltsch vom 15. November 1917 selbst gestand, »im Geheimen seit je her gehaßt«. Als er sich im September dieses Jahres bei seiner Schwester zu einem Erholungsurlaub in dem böhmischen Dorf Zürau einfand, wurde er in seinem Zimmer von Mäusen allerdings so sehr geplagt, daß er sich gezwungen sah, die Katze des Hauses mit aufs Zimmer zu nehmen, die ihm dann tatsächlich Ruhe verschaffte. Er konnte es zwar nicht ausstehen, wenn ihm die Katze beim Schreiben auf den Schoß sprang, mußte aber in einem Brief an Max Brod zugeben, sie wäre »ein äußerst gutes kindliches Tier«. Die Katze, deren Namen er nicht nennt, war anfangs nicht stubenrein. Kafka beschrieb ausführlich die Kalamität, die sich daraus für ihn entwickelte: »Wie macht sie es also? Sie wählt z. B. einen Ort, der dunkel ist, der mir fer- ner ihre Anhänglichkeit beweist. Von der Menschenseite aus gesehn ist dieser Ort zufällig das Innere meines Pantoffels.« Darüber tröstete Kafka sich mit folgender Einsicht hinweg: »Katzen vertreiben die Mäuse schon durch die bloße Anwesenheit, vielleicht sogar schon durch die bloßen Ablagerungen, weshalb auch diese nicht ganz zu verachten sind.« Langsam gewöhnte sich Kafka an die Katze, er trug sie sogar »immer abends über den Ringplatz ›warm im Arm‹ nachhause«. Anfang Dezember berichtete er seinem Freund Max Brod stolz und glücklich von den Ergebnissen seiner erzieherischen Bemühungen in hygienischer Hinsicht: »Wunderbar, wenn man mit einem Tier einig geworden ist. Wie ein gut erzogenes Kind geht es am Abend nachdem es Milch bekommen hat, zur Schachtel, steigt hinein, buckelt sich, weil die Schachtel zu klein ist, und tut, was es muß.« Und einem anderen Freund schrieb er, daß er »meiner kleinen schlafenden Katze Ihr Gedicht deklamiert« habe. So hatte sich der Katzenhasser Kafka langsam an die Katze gewöhnt und sie wohl auch liebgewonnen, als er Zürau im Frühjahr 1918 wieder verließ. Vielleicht hat Kafka diese namenlose Katze im Sinn gehabt, als er zwei Jahre später seinen einzigen literarischen Text über eine Katze geschrieben hat, die Kleine Fabel: »›Ach‹, sagte die Maus, ›die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.‹ – ›Du mußt nur die Laufrichtung ändern‹, sagte die Katze und fraß sie.«

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Über ein Katzencafé in Wien und Gefängniskatzen

In Wien wurde ein Katzencafé eröffnet. Hier ein Bericht dazu:

http://www.vienna.at/das-ist-das-neue-katzencafe-neko

Und dann gibt es in Amerika Katzen, die Häftlinge therapieren. Spiegel-Online hat darüber berichtet:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/resozialisierung-haeftlinge-in-us-gefaengnis-kuemmern-sich-um-katzen-a-831329.html

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Der Kater auf dem Fußballfeld

Kater Pauls Hauspostille, die Zeitschrift Geliebte Katze, berichtet in ihrer heute ausgelieferten Mai-Ausgabe von einem denkwürdigen Ereignis am 6. Februar im Anfield-Stadium des britischen Fußballclubs FC Liverpool. Beim jüngsten Heimspiel gegen die Tottenham Hotspurs vor 44.000 Besuchern tauchte plötzlich ein graugetigerter Kater im Stadium auf, lief zunächst die Seitenlinie an der Trainerbank des FC Liverpool (und dem verdutzten Manager Kenny Dalglish) vorbei, um sich dann dem Spiel selbst zuzuwenden. Von den begeisterten Zuschauern angefeuert spazierte er im Strafraum der Tottenham Hotspurs herum, dessen Torwart ihn sanft vom Spielfeld vertrieb. (Das Spiel war längst unterbrochen.) Am Spielfeldrand konnten zwei Sicherheitskräfte den Kater schließlich aufnehmen und aus dem Stadium tragen.

Das Geschehen ist selbstverständlich (The Anfield Cat) auch auf YouTube zu bewundern:

Anwohnern des Stadions ist der Kater seit langem als Streuner bekannt und wird von ihnen regelmäßig gefüttert. Nun hat er von den britischen Medien auch einen Namen bekommen: Kenny. Wie es heißt, hat Kenny nach dem denkwürdigen Ereignis auf einem schnell eingerichteten Twitter-Account innerhalb von wenigen Stunden 25.000 Followersd gefunden.

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Katzen und Mäuse, einmal anders betrachtet

Abbildung aus: Ulrich Klever, »Knaurs großes Katzenbuch«, München, 1985

Dieser skurrile Kupferstich mit dem Titel »Wie die Mäuse die Katze begraben« stammt aus Rußland und wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts produziert. Mäuse ziehen und begleiten einen Leichenwagen, in dem eine tote, aber sicherheitshalber noch gefesselte Katze liegt. Die Mäuse-Eskorte macht einen munteren Eindruck: Man führt Speisen, Getränke und Eßbesteck mit sich, trägt Narrenkappen, musiziert mit Zimbeln, Trommeln und Trompeten, tanzt ausgelassen oder schmaucht ein Pfeifchen. Der Leichenzug läßt es sich gut gehen.

Diese »verkehrte Welt«, die die wirklichen Herrschaftsverhältnisse zwischen Katzen und Mäusen umkehrt, hat durchaus politische Implikationen. Wenn man diesen Bilderbogen genauer betrachtet, stellt man fest, daß die Darstellung der Schnurrbarthaare der Katze auffällig an eine bestimmte Person der Zeitgeschichte erinnert – nämlich an den russischen Zaren Peter den Großen. Auf dem Bilderbogen wird also nicht lediglich eine Katze bestattet, sondern auch (zu Lebzeiten!) ein politischer Despot.

Im Karneval wird ebenfalls eine »verkehrte Welt« gelebt. Solange er dauert, ist keine Sitte und kein Brauch vor Lächerlichkeit gefeit, und selbst die höchsten Persönlichkeiten müssen darauf gefaßt sein, verspottet zu werden. (Wir werden das in zwei Wochen wohl erleben.) In vordemokratischen Zeiten hatte der Karneval denn auch eine Ventilfunktion: Einem Narren wurde die Krone aufgesetzt und er übernahm für Tage die Herrschaft. Der heutige Sturm auf die Rathäuser und das Abschneiden der Krawatten zur Weiberfasnacht ist noch ein Überbleibsel dieser kurzfristigen Umkehrung der Herrschaftsverhältnisse.

Eine aktuelle Anzeigenkampagne der Schweizer Medien greift diese historischen Bezüge auf:

Sie zeigt ebenfalls eine »verkehrte Welt« und will damit Aufmerksamkeit für ihr Anliegen schaffen. In dem Katze-Maus-Motiv und fünf weiteren Kampagnenmotiven werden natürliche Fressfeinde gezeigt. Nur wird in den Bilder der in der Natur Unterlegene als Überlegener präsentiert und damit Irritation, also Aufmerksamkeit erzeugt. Die weiteren Motive der Kampagne kann man sich hier anschauen:

http://www.schweizermedien.ch/index.php?id=318

Ich denke, man sollte hier nicht gleich mit der großen Keule »Katzenfellhandel« zuschlagen. (Die nicht oft genug in die Hand genommen werden kann, um hier nicht mißverstanden zu werden.) Aber man verrät seine Ideen nicht, wenn man auch mal zwischendurch die Brille der Political Incorrectness aufsetzen und dabei lachen kann … Denn: »Das Gelächter ist«, nach Harvey Cox, »der Narren letzte Freiheit.«

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